Coaching

Coaching (Quelle: PEXELS)

Bei unserem Coaching Angebot, steht weniger die Selbstreflektion, als vielmehr die Handlungsorientierung deren Aufrechterhaltung und die Verbesserung der Handlungsfähigkeit im Vordergrund. Das Angebot zur Selbstreflektionen kommt bei uns nur in Betracht wenn die Handlungsorientierungen oder gar die Handlungsfähigkeiten aus dem Lot geraten sind. Unsere Lösungen bestehen darin, dass wir die Selbstreflektion professionell im Sinne von Deutero Lernen handhaben. Wir nutzen diese als Metakompetenz um den Weg zur Handlungskompetenz zurück zu gewinnen. Wir stützen uns dabei auf das Konzept von Siegfried Greif, der es verstanden hat die vorhandenen Theorien in praktische Handlungsansätze zu überführen. Das bedeutet, unser Coaching Angebot ist ergebnisorientiert und dahingehend ausgerichtet, praktische und überprüfbare (evidence based) Ergebnisse im Interesse des Auftraggebers zu erzielen. Dabei messen wir der Analyse und deren systematischer Aufarbeitung einen breiten Raum bei. Schwerpunkte unseres Coachings sind einem Schlüsselbund gleich, zu Beginn das „Aufschließen“ der Problemstellung, in der Mitte das „Erschließen“ von Lösungen und zum „Abschließen“ die Frage, wie es weitergeht.

Coaching-Ablauf

An die Durchführung eines Coachings durch uns sind einige Voraussetzungen geknüpft, ohne die ein von der Beziehung zwischen Coach und Auftraggeber getragener Prozess nicht gelingen kann. Diese Voraussetzungen betreffen sowohl unsere  Coaches als auch unsere Auftraggeber und sollten daher von beiden beachtet werden. Ist einer der im folgenden angeführten Punkte nicht gegeben oder erreichbar, werden wir einem Coaching Auftrag nicht annehmen:

Voraussetzungen

Freiwilligkeit, Diskretion, Akzeptanz, Selbstmanagement, Transparenz, Wille zur Veränderung

Freiwilligkeit: Es muss stets sichergestellt sein, dass ein Coaching freiwillig gesucht und nicht „von oben verordnet“ wird. Ohne diese Freiwilligkeit fehlt die für ein erfolgreiches Coaching die notwendige Einsicht. Als professionelle Coaches werden wir im Interesse des Auftraggebers solche Aufträge nicht annehmen. Sinngemäß gilt das gleiche auch für Organisationen. Die Einsicht in die Sinnhaftigkeit des Coachings und die Freiwilligkeit sehen wir bereits als Teil des Veränderungsprozesses an.

Diskretion: Die Inhalte des Coachings sind vertraulich und werden nicht „nach oben“ oder an eine andere Person/Organisation weitergegeben. Ist dies nicht gewährleistet, so fühlt sich der Auftragnehmer kontrolliert. Es entsteht ein negativer Leistungsdruck, wenn mit Konsequenzen zu rechnen ist. Für professionelles Coaching benötigen wir ein transparentes, konstruktives und angstfreies Klima. Wir verstehen unser Coaching auch nicht als Erfüllungsgehilfen einer Organisation, sondern als neutraler Berater. Diskretion ist daher für uns einer der wichtigsten Faktoren, um nicht zum Spielball betriebsinterner Politik zu werden. Eine Organisation, die Coachings wünscht, sollte daher den entsprechenden Freiraum für die Diskretion gewähren. Andersartige Aufträge werden von uns abgelehnt, denn hierfür können wir den gewünschten Erfolg nicht erbringen.

Gegenseitige Akzeptanz: Sowohl der Coach als auch das Coaching an und für sich müssen vom Auftraggeber akzeptiert werden. Neben rationalen Argumenten, dafür ist insbesondere die Akzeptanz des Coachs von emotionalen Faktoren abhängig, d.h. die „Chemie“ zwischen Coach und Auftraggeber muss stimmen, muss gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden können. Deswegen stellen wir Ihnen die Profile unserer Coaches zur Auswahl, um Ihnen eine ausreichende Zahl von Alternativen anbieten zu können. Für unsere Coaches steht Ihre persönliche Akzeptanz und Vertrauen neben den bereits genannten Faktoren wie Freiwilligkeit und Diskretion im Vordergrund. Unser Coach muss in der Beziehung als gleichrangiger integrer Partner von Ihnen wahrgenommen werden.

Die Selbstmanagementfähigkeiten des Auftragnehmers müssen in ausreichendem Umfang vorhanden sein, denn unser Coaching ist keine Psychotherapie und kann sie auch nicht ersetzen. Wenn eine Erkrankung erst während des Coachings offenkundig wird (z.B. eine Abhängigkeitserkrankung), werden wir das Coaching im gegenseitigem Interesse beenden oder zumindest unterbrechen und auf adäquate Behandlungsmöglichkeiten hinweisen.

Offenheit und Transparenz: Coaching kann vornehmlich dann ergebnisorientiert wirken, wenn an herausfordernden Anliegen gearbeitet wird. Diese Anliegen können defizitorientiert (Probleme, Konflikte, Unsicherheiten, Schwächen) oder positiv leistungsorientiert (Kompetenzerweiterung, Arbeitsoptimierung, Stärkenausbau, persönliches Wachstum) sein. Die Bearbeitung dieser Anliegen ist dann effizient möglich, wenn im Coaching eine Offenheit herrscht, die im Vergleich zu anderen Gesprächs- oder Beratungssituationen darüber hinaus geht. Unsere Auftraggeber schätzen ihre Anliegen teilweise (unbewusst) als „heikel“ ein und sind es nicht gewohnt, diese zu besprechen – zum einen, weil ein „Gesichtsverlust“ befürchtet wird, zum anderen, weil es ungewohnt ist, den eigenen Ehrgeiz ungeschönt zu thematisieren und sich darüber austauschen zu dürfen. Unsere Coaches schaffen daher die dafür notwendigen spannungsfreien Situationen, die zur Offenheit ermutigen. Diskretion ist dabei unser größter Betriebswert und unsere Coaches werden nie bewertend agieren, sondern sich stets als unabhängige Berater verstehen und wollen auch so wahrgenommen werden. Unsere Coaches arbeiten vorzugsweise mit transparenten Konzepten. Konkret bedeutet dies auch, offen unangenehme Fakten zu benennen, keine falsche Höflichkeit walten zu lassen um daraus resultierend ermutigend gemeinschaftlich umsetzbare Lösungen zu entwickeln.

Veränderungsbereitschaft: Diese zunächst banal erscheinende Voraussetzung erweist sich mit als schwierigster Aspekt in der Beratungsarbeit. Oft ist es unseren Auftraggebern nicht bewusst, dass er eigentlich die Einstellung „wasch mich, aber mach mich nicht nass“ vertritt. Dabei handeln Auftraggeber im überzeugten Glauben an den eigenen Veränderungswillen ohne zu bedenken, dass Veränderungen möglicherweise dort besonders sinnvoll sein könnten, wo die Bereitschaft zum Wandel kaum vorhanden ist, nicht durchsetzbar erscheint. Geraden in unseren Vorgesprächen werden wir gemeinsam mit dem Auftraggeber diese Punkte ansprechen, damit alle mit derartigen Situationen im Vorfeld vertraut sind.

Ablauf

Phasen unseres Coaching-Prozesses

  1. Termin (Kontaktaufnahme und Erstgespräch):
  • Gegenseitiges Kennenlernen und Beziehungsaufbau
  • Voraussetzungen prüfen
  • Ausgangssituation klären
  • Gegebenenfalls erste Entlastungen schaffen
  1. Termin:
  • Weiteres Vorgehen erläutern
  • Formalen Vertrag festlegen
  • Spielregeln im Vertrag festlegen
  • Zielsetzungen beschließen

Folge Termine:

  • Begleitung des Auftraggebers
  • Neutrales und fundiertes Feedback geben
  • Interventionen durchführen
  • Hausaufgaben zwischen den Terminen festlegen
  • Selbstreflexion fördern, Selbsthilfe aktivieren

Abschlusstermin:

  • Evaluation des Coachings (Ergebnisse, offene Fragen)
  • Formales Ende festlegen

Weiteren Umgang miteinander und Transferkontrolle vereinbaren.